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Podcast: Technikbesprechung & ein kleines “Jetzt wird’s ernst”

Nachdem das Sommerloch wieder gefüllt, der Urlaub gemacht und alles, was sonst noch so war, vorbei ist und ich auch wieder zu so etwas wie einem geregelten Tagesablauf zurückkehre, ist es an der Zeit, das Projekt “Podcast” zu beginnen.

Um der kurzen Ausführung, mit der ich den Startschuss geben will, eine Grundlage zu geben, hier noch mal eine Beschreibung dessen, was ich mir schon überlegt habe. Quasi das “was bisher geschah” des Way To Podcast. (EDIT: All das gibt es ziemlich ausführlich auch auf der Projektseite zu lesen)

  • Es soll ein Podcast, der nicht neben, sondern mit dem Blog existiert; ergänzt und ausführt
  • Ein Gesprächspodcast soll es sein, Interviews mit Menschen, die etwas zu erzählen haben
  • Schöne Gespräche mit tollen Menschen über großartige Projekte
  • Alleinstellungsmerkmal: Das Gespräch wird dadurch bereichert, dass man dabei ausgefallene Kaffeesorten aus aller Welt kocht, trinkt und bespricht

Neu dazu kommt, dass es sich explizit um (Pop)Kultur und (vor allem junge) Kunst drehen soll. Lockere Gespräche also mit Menschen, die Kunst machen, mit junger Kunst zu tun haben, die Popkultur in diesem Land gestalten und miterleben, die an Projekten teilnehmen und sie betreiben, die unsere Gesellschaft lebendig und das Leben unterhaltsam machen sollen.  Read More

Eine kleine Zeitreise oder: Der Tag, an dem die Musik starb

So erschien der Bericht im SPIEGEL

Kostenloskultur, ACTA, Diebstahl geistigen Eigentums: Die Debatte ums Urheberrecht schaukelt sich momentan in himalayhafte Höhen. Unvorstellbar scheinen die Summen, die der Musikindustrie jährlich durch Angebote wie Pirate Bay und Megaupload verloren gehen. Filesharing, Hochleistungsrechner, schnelle Datenverbindungen, kleine Dateien und große Festplatten: das sind die Waffen mit denen ein ganzes Gesellschaftsmodell attackiert wird. Dieses Gesellschaftsmodell stütze sich auf das heilige, pardon, geistige Eigentum eines jeden Kulturschaffenden. Unvorstellbar welche moralischen und vor allem wirtschaftlichen Auswirkungen es haben könnte würde die gottgewollte Ordnung der drei Stände ins Wanken geraten: die hörigen Verbraucher, die hart arbeitenden Autoren und die über allem trohnenden Verwerter.

Mir ist dazu wieder ein Artikel in die Finger gekommen. Auch hier wird davon gesprochen dass die Musikfirmen vor “kaum lösbare Probleme” gestellt sind. Man verliere Unsummen. “Das Unterhaltungsgewerbe steht vor einer Existenzskrise.”

Alles wie gehabt – so scheint es. Das besondere an diesem Artikel ist, dass er nicht eben erst geschrieben wurde. Auch nicht vor kurzem. Der Artikel ist aus der 17. Ausgabe des SPIEGEL 1977. Und die Existenskrise der Schallplatte, die den Plattengiganten den Schweiß auf die Stirn treibt wird durch Leerkassetten ausgelöst. Read More