Author Archives: Takeyourapple

TakeYourApple on Tour: Die Gamescom Tag 4

Der letzte Tag bei der Gamescom begann zur moderaten Zeit als die Türen schon eineinhalb Stunden geöffnet waren. Angesteuert wurde die von Free2Play Titeln dominierte Halle 8. Das vermehrte Aufkommen von Free2Play Titeln war einer der unverkennbaren Trends, die die Messe zeigte. Read More

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TakeYourApple on Tour: Die Gamescom Tag 3

Köln. Gamescom. Samstag vom Messewochende. Das Epizentrum des überfüllten Geländes: Die achstündige Warteschlange für Assassin’s Creed 3. Um diese Dimensionen zu umgehen tritt man als Dauerkartenbesitzer am Samstag etwas kürzer. Read More

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TakeYourApple on Tour: Die Gamescom Tag 2

Der Freitag bei der Gamescom begann um Punkt zehn Uhr. Die Anzahl der Besucher im Vergleich zum Vortag hatte sich merklich gesteigert. Der eigentliche Plan schnell zur Vorführung von Assassin’s Creed 3 vorzustoßen scheiterte an der phänomenal langen Schlange, die sich schon um Viertel nach zehn gebildet hatte. Die alternative Anlaufstelle beim Stand von “Bohemia Interactive” wusste aber durchaus zu überzeugen. Read More

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TakeYourApple on Tour: Die Gamescom Teil 1

Heute öffnete die Gamescom in Köln ihre Türen für die Privatbesucher. Über das Wochenende werden 250.000 Besucher erwartet. Der heutige Tag war noch überraschend ruhig: Die Hallen waren zwar gut besucht aber der Anlauf hielt sich in Grenzen. Perfekt geeignet dafür, schnell einen Überblick zu gewinnen und spontan Stände zu besuchen. Das wurde dann auch gemacht, der erste Top-Titel im Gepäck ist “Tomb Raider” aus dem Hause Square Enix. Aber eins nach dem anderen. Read More

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Echte #followerpower gesucht! Aktion: Kolloquim

Hallo liebe Twitter Leute!

Ich habe mir eine kleine Aktion überlegt und brauche dafür eure Mithilfe. Und zwar ist diese kleine Aktion teil meiner Präsentationsprüfung, die ich im Rahmen meines Seminarkurses ablegeb muss.

“Präsentationsprüfung? Seminar…was? Hä?” Also, da werde ich wohl etwas weiter ausholen: Read More

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Revolution 2.0: Ein Buch über die Macht des Netzes

“Ein Terroregime hält Öffentlichkeit nicht aus” 

Mehr als ein Jahr nach der Revolution vom Januar 2011 steht Ägypten vor einer Ungewissen Zukunft. Aber, so scheint es, die Ägypter haben es gelernt und geschafft ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Das ägyptische Volk wird sich nicht noch einmal gewaltsam unterdrücken lassen. Sie haben in ihrer erfolgreichen Revolution gelernt wie sie sich dagegen auflehnen können.

Wie sie das geschafft haben das beschreibt der ägyptische Aktivist Wael Ghonim in seinem Buch “Revolution 2.0″. Der deutsche Untertitel ist etwas irreführend (“Wie wir mit der ägyptischen Revolution die Welt verändern”). Der englische Originaltitel ist viel besser: “The Power Of the People is Greater Than the People in Power: A Memoir”.

Im Buch beschreibt der Autor seinen eigenen Lebensweg hin zur Revolution. Es ist spannend zu sehen welche Internet Skills er sich aneignete und wie er sie später einsetzte. Als Angstellter in der Nahost Marketingzentrale von Google hatte er das nötige Wissen bereit um politischen Protest mithilfe des Netzes voranzutreiben. Ghonim beschreibt in seinem Buch auch die gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse in Ägypten. Man fühlt sich in die beklemmende Maschinerie der Macht hineinversetzt.

Wael Ghonim ist der Gründer der Facebook Seite “Kullema Khaled Said” “Wir sind alle Khaled Said”. Diese Seite gründete er in Gedenken an einen jungen Mann der von Polizisten ohne Grund totgeprügelt wurde und um gegen die Willkür der Macht zu protestieren. Mit den einzelnen Postings auf der Seite und den Reaktionen darauf zeichnet er in dem Buch mit flotter Schreibweise den Verlauf des Aufstandes nach und zeigt uns, dass es vor der Revolution auf der Straße eine Revolution im Netz gab.

Man erfährt die einzelnen Details die er durch seinen Aktivismus beachten musste. Er verschleiherte seine Aktivitäten mit Tor und benutzte alle Tricks von Google Mail um unerkannt zu bleiben. Es ist unterhaltsam und spannend zu entdecken wie unsere alltäglichen Tools einer Revolution zum Sieg verhelfen können.

Doch alle Vorsicht nützt nichts: Am Vorabend der Revolution wird Ghonim verhaftet. Die folgenden Kapitel bis zum Ende zählen zu dem schockierendsten was ich bisher gelesen habe. Ich kann euch das Buch nur empfehlen. Es ist zwar keine wissenschaftliche Lektüre aber es zeigt den arabischen Frühling wie er war. Und man kann viel über die Macht des Netzes lernen.

 

Artikelbildquelle: http://cdn2.spiegel.de/images/image-346059-galleryV9-bfto.jpg

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