Die Fragmentierung der digitalen Kommunikation

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Anfang diesen Jahres habe ich WhatsApp deinstalliert und mein Konto gelöscht. Nicht (nur) wegen dem Zusammenschluss mit der Übernahme von meinem zweit ungeliebtesten Kindern des Internets (mehr dazu später) sondern vor allem, weil mich WhatsApp noch nie nicht genervt hat. Seit ich mein erstes Smartphone in die Tasche gesteckt habe (HTC Wildfire, 2010) hatte ich den Dienst installiert. Das war damals noch nicht State of the Art, aber es war ja auch total neu und hipp. Und hat andauernd nicht funktioniert. Das wurde mit der Zeit ein bisschen besser, aber WhatsApp Totalausfälle sind immer noch regelmäßig Stoff für Entrüstung und sogar Headlines auf Netzmedien. WhatsApp ist über die Jahre zu einem der wichtigsten Tools in der digitalen Kommunikation geworden. Wenn da was klemmt, dann hat das einen “gewaltigen” Impact – auch wenn das meist nur sowieso nur sinnfreie Konversationen unterbricht. Was ist da los? Warum stellt man als Nutzer so geringe Ansprüche an eine App, die einen so hohen Stellenwert einnimmt? Man stelle sich vor Twitter oder Facebook würden zum gegenwärtigen Zeitpunkt einfach mal an einem Samstagabend ausfallen. Lange Zeit wurden solche Zwischenfälle von Unternehmensseiten nicht einmal oder nur sehr zögerlich kommentiert. WhatsApp war immer ein sehr verschwiegener Haufen. Updates wurden nicht angekündigt oder begründet – brachten doch eigentlich immer, so schien es mir wenigstens, nur neue Emoticons, die allein durch die Wirkung dieser Applikation in den Mittelpunkt digitaler Popkultur gerückt sind. An der Performance der App wurde lange, lange Jahre lang äußerst wenig verbessert. 2014 gab es mindestens schon zwei große und einige kleinere WhatsApp Ausfälle. So lange die App auf meinem Handy installiert war, hab ich immer versucht mich nicht auf sie zu verlassen – zu groß war die Gefahr, das wirklich mal eine Nachricht von Interesse auf dem Weg dreimal um den Globus irgendwo auf einem Server vergammelt, der gerade down war. Verabredungen treffe ich immer noch vorzugsweise über SMS oder Telefon – da kann man sich wenigstens sicher sein, dass die Message 100% ankommt. Eine solche Garantie gibt es bei dem quasi Gratisdienst WhatsApp nicht. Schlimmer noch: Ich habe die ersten drei Jahre für WhatsApp nichts bezahlt. Nicht dass ich nicht wollte – aber ich wurde regelmäßig aus dem Zahlprozess rausgeschmissen, wegen “technischer Probleme”. Die Lizenz fürs Jahresabo gab’s trotzdem. Das fand ich sehr witzig und ziemlich arrogant. Irgendwann, nach irgendeinem Zwischenfall, ich weiß schon gar nicht mehr was es war, hat es mir gereicht. Ich gab meinen Freunden Bescheid wie ich in Zukunft zu erreichen bin, gab mir selbst 3 Tage Zeit zum Wechseln und entfernte WhatsApp für immer.

Wie ist also das Leben ohne WhatsApp? Ich erlebe verstärkt ein Phänomen, das im und dem Netz schon oft prophezeit wurde: die Fragmentierung meiner Kommunikation. Als die Wechselwelle ziemlich hoch war haben alle die Bildchen gesehen von Icon Ordnern auf iPhone Startseiten mit bis zu 10 unterschiedlichen Messengern. Was sehr überspitzt ziemlich witzig ist, ist längst ungewollte Realität. Immer und jederzeit bei jedweder Kontaktaufnahme stellt sich die Frage: Über welchen Kanal mache ich das am besten? Unverzichtbare Infrastruktur ist und bleibt tatsächlich die E-Mail. Meine Hassliebe-Beziehung zu Facebook hat sich nach der Scheidung von WhatsApp stark intensiviert – Facebook wäre der nächste Streichkandidat, hätte es sich nicht noch schneller, noch intensiver und noch nachhaltiger noch unverzichtbarer als WhatsApp gemacht. Mein Haupt-Tool zur Kommunikation. Ich würde gerne mehr Google+ benutzen und von Telegram bin ich überzeugt, Threema benutze ich auch. Die Datenschutz Wolke, die sich da zusammenbraut? An die will ich erstmal nicht denken. SMS und Telefon. Eigentlich sollte ich verstärkt zurück zu den Grundfunktionen der modernen Kommunikation.

Ob mir WhatsApp fehlt? Überhaupt nicht. Ich bin sogar froh, dass das von meinem Telefon runter ist. Genau wie die Facebook App (FB steuere ich nur noch via Browser an) hat WhatsApp zuletzt vergleichsweise unendlich viel Speicherplatz auf dem Telefon gefressen. Da ist Telegram mit höherem Funktionsumfang und schnellerer sowie zuverlässigerer Übertragung überdeutlich schlanker.

Wichtiger ist mir an dieser Stelle mir Gedanken um das Phänomen der Fragmentierung unserer digitalen Kommunikation zu machen. Um den Impact, den dieser von den großen Internetdienstleistern und vielen kleinen Akteuren befeuerten Mechanismus zu verdeutlichen, ein kurzes, alltägliches Beispiel: Du hast was vor. Du hast dich verabredet mit einem Freund. Du sollst etwas mitbringen: einen Film, eine CD, einen Stick? Ein Buch, ein Heft? Ein Stück Software, deine Externe? Du weißt es nicht mehr. Du willst nachsehen, was ihr in schriftlicher Form besprochen habt – weißt aber nicht mehr ob ihr auf Facebook im Chat, in einer Facebook Gruppe, in WhatsApp direkt oder in einer von den fünf WhatsApp Gruppenchats, in denen ihr beide drin seid besprochen habt. Du findest die entsprechende Nachricht nicht. Im Endeffekt rufst du halt doch einfach deinen Kollegen an und fragst, was du mitbringen sollst. Im Endeffekt vielleicht gar nichts, du hast dich geirrt. Der größte Vorteil der schriftlichen digitalen Kommunikation war und ist, dass man praktisch unendlich viele Konversationen nebeneinander führen kann und deren Verlauf ewig nachverfolgen kann. Die exzessive Nutzung dieses Vorteils führt das Ganze aber ad absurdum.

Das Internet ist mehr und mehr ein Ozean mit Inseln, die die Verbindungen untereinander immer stärker kappen. Ganz witzig und eindrucksvoll wird das beim Websurfing Wettstreit demonstriert, bei dem es nicht erlaubt ist URL-Zeilen und Suchmaschinen zu benutzen, sondern nur mittels Links von einem Ort im Internet zu einem anderen zu springen. Der Bericht zeigt: Man muss schon ziemlich kreativ und ausgefuchst sein um von “Facebook” zu “MySpace” zu kommen. Unterwegs zu sein im Internet ohne die Möglichkeit sich via Suche zur nächsten Insel zu beamen ist im Internet faktisch unmöglich geworden. Und diese Entwicklung wird sich nur noch verhärten. Die Inselkommunikation kann soweit führen, ein großen Thema vergangener Diskurse, das ein bisschen in Vergessenheit geraten ist, dass sich Netze im Netz bilden, das große Player wie Facebook, Google, Amazon, usw. Portale aufbauen, die man nicht mehr verlassen muss und will, um das zu erreichen, wofür ein Bedürfnis da ist, das diese Unternehmen selbst heraufbeschworen haben – schlau! Und zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht nur denkbar sondern nur noch eine Frage der Zeit. Oder?

Mir kommt es jedenfalls so vor, als könnte ich meine digitale kommunikative Fragmentierung nicht mehr rückgängig machen. Ein Tool zur Defragmentierung gibt es leider nicht. Selbst wenn ich zur Kurzmitteilungs- und Spaminfrastruktur Nummer 1 WhatsApp zurückkehrte, so stünden die weiteren Dienste immer noch aufrecht, denn WhatsApp basiert auf einer Mobiltelefonummer (ein Zwang, den ich bei mobilen Chatprogrammen bis heute nicht verstehen kann. Telegram umschifft das mit seiner offenen API, welches ein HTML5 Pendant im Browser ermöglicht ein klein wenig, will sich aber auch nicht nehmen lassen zu Datensammelzwecken die Mobilfunknummern der Nutzer abzugreifen. Für den Nutzen der App, insbesondere von WhatsApp, hat die Telefonummer aber noch nie irgendetwas genutzt). So brauche ich von jedem Chatkontakt die Handynummer – eine Hürde, die immer noch unter dem gesellschaftlichen Paradigma “Ich gebe nicht einfach jedem so meine Handynummer und will auch nicht von jedem die Handynummer und das ist auch ok so” verständlicherweise zurückfällt.

Gestern hat auch noch Sueddeutsche.de bekanntgegeben, die Fragmentierung der Diskussionskultur voran zu treiben. Durchaus nachvollziehbar und ein spannendes Konzept, das ich gutheiße, aber genau in diese Lück reinspielt, die ich eben etwas umrissen habe. Wegen dieser Meldung bin ich eigentlich auf dieses Thema gekommen und wollte mit diesem Beitrag meine Gedanken ordnen. Das sollte dann aber doch wohl auf den nächsten Beitrag warten.

Twitteratur: Aphorismen kann jeder!

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Buchhandlungen sind nicht tot. Also nicht, wenn es nach mir geht. In Buchhandlungen findet man immer so allerlei. Stöbern, Suchen, Finden; das ist auf Amazon oder anderen einschlägigen Seiten, die die schönen Aufenthalte in Buchläden kaputtzumachen scheinen, ein knochentrockenes Klickgeschäft. So ein Wühltisch oder eine Auslage, vielleicht sogar mit “Mängelexemplaren”, kann so leicht nichts ersetzen.

Mängelexemplare. Ein unschönes Wort, Bezeichnung für die hässlichen Entlein der Verkaufsfläche. Dabei muss es in einem Buch nur ein paar Druckfehler geben, vielleicht ist der Einband ein bisschen gekratzt, gequetscht, wellig. Die Mängel bei Mängelexemplaren sind wirklich moderat. Trotzdem werden sie für einen Bruchteil des Normalpreises verkauft, der auch nur ein Bruchteil dessen ist, was sie eigentlich wert sind. Da kriegt man dann Kleinode, Bücher für zwei, drei, vier Euro. Und tolle Bücher. Wie meine neueste Errungenschaft: “Es lebt der Mensch, solang er irrt: Deutsche Aphorismen*” Ein kleinformatiges Buch mit etwas über 300 Seiten. Gegliedert in deutsche Dichter, Denker, Philosophen und Soziologen. Inhalt: Kurze Aussprüche, literarische Stücke von kaum mehr als drei oder vier Sätzen, die man wohl abfällig als “Weisheiten” bezeichnen könnte, die im Kern aber Kunst sind. Wikipedia sagt zum Begriff “Aphorismus”:

Ein Aphorismus ist ein philosophischer Gedankensplitter, der üblicherweise als kurzer, rhetorisch reizvoller Sinnspruch (Sentenz, Aperçu, Bonmot) formuliert und als Einzeltext konzipiert wurde. Keine Aphorismen aus literaturwissenschaftlicher Sicht sind dagegen geflügelte Worte und pointierte Zitate.

Erst seit dem frühen 20. Jahrhundert werden Aphorismen als eigenständige Prosagattung anerkannt und erforscht. Sie gelten als widersprüchliche Textform:
In der Tendenz eher nichtfiktional, sind sie sowohl der Literatur als auch der Philosophie zuzuordnen.
Die Tragweite ihrer Aussage kontrastiert mit ihrer Lakonik. Oft bestehen sie aus nur einem – mitunter elliptischen – Satz, können aber durchaus mehrere Sätze umfassen. Eine klar definierte „Obergrenze“ wird von Literaturwissenschaftlern mehrheitlich abgelehnt. Der Übergang zum „großen Bruder des Aphorismus“, dem Essay, ist fließend.
Typischerweise formulieren Aphorismen einen geistreichen, betont subjektiven Gedanken. Beispielsweise enthalten sie ein originelles Werturteil, eine persönliche Erkenntnis oder Lebensweisheit, erheben aber schon durch ihre bevorzugten Sujets (Moral, Philosophie, Psychologie, Ästhetik, Politik, Sprache u. a.) den Anspruch auf Allgemeingültigkeit.
Durch ihre Kürze wirken sie auf manche Leser apodiktisch. Demgegenüber steht die häufig (selbst)ironische und paradoxe Form der aphoristischen Aussage. Manche Aphorismen kommen dem spontanen Widerspruch ihrer Rezipienten zuvor, indem sie ihn zum Thema machen (Selbstreferenz).

Schön finde ich hier den Begriff “Gedankensplitter”. Beim Lesen der Texte erhält man einen seltsamen, fragementartigen Eindruck. Oft erkennt man einen Kontext erst im zweiten Eindruck, die meisten Aussprüche stehen für sich selbst. Es sind meist einfach nur Einfälle. Einfälle, die man niederschreiben musste. Anders als große literarische Werke erschafft der Aphorismus keine Gedanken- oder Gefühlswelt, sondern öffnet ein kleines Fenster, schenkt ein “Aha!”, ein Kopfschütteln oder ein Lächeln.

Wichtig ist: Aphorismen sind per Definition relativ kurz. Wie kurz traut sich keiner zu sagen, aber irgendwann wirds ein Essay. Als “Gedankensplitter” kann der Aphorismus keinen ganzen Gedanken umfassen. In der Kürze liegt die Würze. Oder, wie Jean Paul sagen würde:

Sprachkürze gibt Denkweite

Das war schon ein Aphorismus. Es sind solche Wortspiele mit tieferem Sinn, die vor allem herausstechen. Die Aphorismen im Büchlein sind aber so vielfältig, so ganz und gar nicht in ein Muster zu stecken. Sie stehen geradezu wild durcheinandergewürfelt da, einer ohne Bezug zum anderen, jeder für sich, jeder spannend, interessant, schön, wunderbar. Man liest und kommt sich vor als ob…ja als ob man seine Twittertimelime herunterscrollen würde. Read More

Das Bücherbüffet: #bbka13 vs. #fbm13. Der kurze Messenvergleich eines Neulings. Teil 3.

Seit dem letzten Post am 2. November (sic!) ist es eindeutig zu ruhig geworden in Sachen Blogpflege. Der Grund dafür ist, dass ich an einem fantastischen Projekt mitgewirkt habe: In der Stadthalle Hockenheim feierte am 8. November eine Inszenierung der Dreigroschenoper Premiere. Dazu erstellten wir von der Licht- und Bühnentechnik nicht nur die passenden Lichstimmungen mit Theaterlampen und LED, eine Einlassstimmung mit echtem London-Haze und blauem Mond und orangenem Straßenlaternenlicht; nein, als Krönung entstand noch eine virtuelle Rundbühne, auf der die animierten Kulissen auf eine rießige 12x4m Leinwand mit zwei Hochleistungsbeamern projiziert wurden. Alles in allem eine atemberaubender Technikaufwand und eine wahnsinnig schöne Show. Einen eigenen Beitrag dazu werde ich bei Interesse vielleicht verfassen.

Die Pause bei takeyourapple hat also hauptsächlich damit zu tun, dass die erste Novemberwoche von nichts anderem bestimmt war als tage- und nächtelang Bühnenaufbauten zu machen und Lampen einzuleuchten. Die zweite Novemberwoche war dann davon bestimmt, den Alltag wieder zu ordnen und alles, was eine Woche lang liegen geblieben war, aufzuarbeiten. Jetzt bin ich aber wieder live hier dabei mit dem etwas kürzer gehaltenen dritten Teil der Bücherbüffet Reihe. Teaser:

Während es im weltweiten Zwischennetz nur so von Frankfurter Buchmessen aka #fbm13 Reviews wimmelt, will ich mich lieber einer weitaus spannenderen Messe widmen. Das Bücherbüffet in Karlsruhe ist die Messe für Kleinverlage und Autoren, mit kleiner Auflage aber umso größerer Bandbreite. Dem Bücherbüffet will ich eine eigene, kleine Serie widmen. Zunächst ein Überblick über meinen Messetag, ein Vergleich mit der Frankfurter Buchmesse, eine Analyse, welche die Innovativität solcher Veranstaltungen hervorhebt. Zuletzt wird es demnächst ein Interview mit Sonia Lauinger, Verlegerin aus Karlsruhe und einer die Intiatorinnen des Bücherbüffets geben. Man darf gespannt sein.

Teil 3: Lassen Sie mich durch, ich bin neu! Unvoreingenommene Eindrücke, große kleine Hallen und ganz wenig Übersicht.

Aufgabe: Vergleiche die geschilderten Ereignisse aus Text A und Text B miteinander. Benutze dafür die Informationen, die dir zur Verfügung stehen und wende gegebenenfalls auch dein eigenes Wissen an. Verfasse eine Einleitung und komme am Ende deines Vergleichs zu einem Fazit, welches die wichtigsten Erkenntnisse deines Vergleichs nochmal hervorhebt. Gliedere deine Arbeit sorgfältig in verschiedene Aspekte, die du vergleichen willst.

So oder so ähnlich hätte es in der Schule geheißen, wenn ein Gymnasiast der siebten oder achten Klasse im Deutschunterricht einen Vergleich zu einem bestimmten Thema hätte schreiben sollen. Also machen wir das doch mal. Vergleichen wir die Frankfurter Buchmesse und das Karlsruher Bücherbüffet. Read More

Das Bücherbüffet: Geschichten, Ideen und verdammt runde Sachen. Teil 2.

Während es im weltweiten Zwischennetz nur so von Frankfurter Buchmessen aka #fbm13 Reviews wimmelt, will ich mich lieber einer weitaus spannenderen Messe widmen. Das Bücherbüffet in Karlsruhe ist die Messe für Kleinverlage und Autoren, mit kleiner Auflage aber umso größerer Bandbreite. Dem Bücherbüffet will ich eine eigene, kleine Serie widmen. Zunächst ein Überblick über meinen Messetag, ein Vergleich mit der Frankfurter Buchmesse, eine Analyse, welche die Innovativität solcher Veranstaltungen hervorhebt. Zuletzt wird es demnächst ein Interview mit Sonia Lauinger, Verlegerin aus Karlsruhe und einer die Intiatorinnen des Bücherbüffets geben. Man darf gespannt sein.

Heute – endlich – der zweite Teil, mit meinen ganz eigenen, analysierenden Gedanken, die sich weniger aus Professionalität und Erfahrung speisen, sondern viel mehr durch meinen subjektiven Eindruck und teilweise Leidenschaft geprägt sind. Dabei will ich, vor allem, auf das Crowdfunding blicken. Aber das seht ihr ja gleich selbst.

Teil 2: “Klein” heißt nicht “wenig” und “der Schwarm” ist nicht unbedingt ein Buch von Frank Schätzing

Im letzten Teil habe ich ziemlich unstrukturiert einfach mal berichtet und Meinung abgegeben. Jetzt will ich, in Blog-Manier (die ich oft nicht verfolge, weil es mir einfach nicht gefällt), anhand von Aufzählung und Zwischenüberschriften die vielfältigen Punkte aufschlüsseln, die ich genauer betrachten und reflektieren will. Ich halte das dann auch manchmal etwas allgemeiner. Read More

Das Bücherbüffet: Die kleine, wunderschöne Schwester der Frankfurter Buchmesse. Teil 1.

Während es im weltweiten Zwischennetz nur so von Frankfurter Buchmessen aka #fbm13 Reviews wimmelt, will ich mich lieber einer weitaus spannenderen Messe widmen. Das Bücherbüffet in Karlsruhe ist die Messe für Kleinverlage und Autoren, mit kleiner Auflage aber umso größerer Bandbreite. Dem Bücherbüffet will ich eine eigene, kleine Serie widmen. Zunächst ein Überblick über meinen Messetag, ein Vergleich mit der Frankfurter Buchmesse, eine Analyse, welche die Innovativität solcher Veranstaltungen hervorhebt. Zuletzt wird es demnächst ein Interview mit Sonia Lauinger, Verlegerin aus Karlsruhe und einer die Intiatorinnen des Bücherbüffets geben. Man darf gespannt sein.

Aber jetzt erst einmal zurücklehnen und mittels meiner Beschreibungen einen kurzen Einblick in die Atmosphäre in den Messefreitag, den Netzwerktag, erhalten. 

Teil 1: Bücherkunst und AutorenhilfeIMG_2080-1

Und wieder Zug fahren. Die Öffis werden langsam mein zweites Zuhause. Mit der Straßenbahn ist das Gelände des “Alten Schlachthofs” in Karlsruhe gut zu erreichen. Neben unterschiedlichen Locations wie das Tollhaus befinden sich diesem kleinen Distrikt auch die Fleischmarkthalle. Dort, auf Turnhallengröße, sind die Stände der Verlage, eine Bar, eine kleine Bühne und viele Sitzgelegenheiten aufgebaut. Das Bücherbüffet. Read More