Pause bis Mitte Mai

Ich befinde mich auf einer schönen, langen Reise. Ich melde mich zwischendurch auf Twitter und Mitte Mai wieder mit neuen Posts, Ideen und ganz vielen Erfahrungen. Details gibt’s in der Kaffeesätze Folge 5.

#KFS 005: Die ganz besondere Folge, Städtebau & Espresso bei Jannis Schnitzer

2014-03-06 13.44.53

Die etwas andere Folge, die doch irgendwie vertraut daher kommt. Denn im Grunde geht es doch immer um Kaffee. Unsere Themen sind zwar alle ein bisschen Meta, doch entdecken wir im Gelaber immer wieder viel Kultur. Kaffeekultur, Städtekultur, Netzkultur. Aber der Reihe nach: Wo sind wir überhaupt?! Hörer Jannis hat mich zu sich eingeladen eine mächtig kaffeeige Folge hinzulegen und ich hab gerne ja gesagt, weil es mir Raum gab ein fulminantes Staffelfinale zu gestalten. Ich werde nämlich verreisen und das anderthalb Monate = keine Kaffeesätze bis Juni. Vorher jedoch: Kaffee im neuen, modernen, wahrscheinlich sogar hippen Viertel in Heidelberg: der Bahnstadt. Wir reden darin und darüber. Sehr spannend. Nach der Folge nahmen wir auch noch einen unglaublich guten Cappucino im Kaffeezimmer von Frank Baumann…aber das führt jetzt zu weit. Lieber noch etwas zur Kunst in der Sendung, die gibt’s nämlich reichlich, zum Beispiel im ersten, echten Kaffeesatz, dem Gedicht von Karl Krolow. Spontane Idee, cool umgesetzt. Neben ein paar weiteren Ideen machten wir auch eine informative Netzschau, die uns von Gemälden, Audio Books wieder zurück zum Podcast führt. “Das Internet ist voll von Kunst und Kultur. Du musst es einfach nur wollen.”, Jannis.

 

Der Gastgeber im Web:

Jannis Schnitzer @Xjs auf Twitter

Webseite mit Referenz zu verschiedenen Fotoseiten

 

Inhaltliche Fehler in dieser Folge treten vermehrt auf. Sie werden durch Shownotes ausgemerzt:

Hochschule für Musik an der Uni Mainz

Schott Music Verlag

Projekt Webseite zur Bahnstadt in Heidelberg

Die (objektiv imposanten) SkyLabs

Mannheim (Wikipedia)

Karlsruhe (Wikipedia)

Der Kaffee (Seite der Rösterei)

Das Kaffeezimmer in der Bahnstadt

Coffee Nerd in Heidelberg

Italienischer Supermarkt in Schwetzingen der Familie Tenace. Mangels besserer Alternative der TripAdvisor Eintrag…

Aphorismen Post auf TakeYourApple

Wikipaintings: “Visual Art Enzyklopedia”

Openculture, Audio Books (hier gibt’s noch sehr viel anderes, einfach mal Stöbern!)

Librivox Projekt

Die Filmfreaks Podcast auf YouTube

 

 

#KFS004: Geniale Lichtmomente mit Raimund Becker

In einer monumentalen Sitzung spalteten wir das Licht in seine Einzelteile auf. Also weniger mit dem Prisma als mit dem Mikro. Denn ich hatte Raimund Becker zu Gast, Lichtgestalter, Lichtkünstler aus Leidenschaft. Er erzählt mir von seinen Anfängen in den 70ern (!). Vom Lampenbau, 3 Kanälen (noch nicht RGB) und einer Handvoll verschiedenen Farben (doch schon RGB) bis zum Dimmer und der Stimmung hangeln wir uns von Anekdote zu Anekdote und verlieren nie die verschiedenen Dimensionen, durch die wir uns bewegen, aus dem Blick. Wobei wir die Dimension des Kaffees fast vergessen! (Den Neustart des Kaffeefeatures hab ich ein bisschen versemmelt. Pardon.) Viel wichtiger ist doch die Arbeit im Team, das spornt an, das macht Laune, das macht Spaß. Jeder formt, jeder modulliert und immer wieder diese verflixte Mehrdimensionalität! Um das alles klar zu machen sprechen wir in Bildern, mit Metaphern, machen Sprache plastisch. Wir bügeln damit meinen Denkfehler aus: Audio über Licht? Du hast doch nen Knall! Das Licht knallt zum Glück nicht, da achten wir viel zu sehr auf Sicherheit, wenn nicht heißt es halt Try-and-Error. Wieder zum praktischen Teil: Wie beleuchte ich denn nun eine Bühne? Und wenn es keine Bühne ist, was dann. Die Antwort kommt prompt: ein Regenrückhaltebecken! Oder doch ein Klärwerk? Auf jeden Fall brauchen wir mehr (Infos über das was noch möglich ist bei den) LEDs! LED – ein Zauberwort eine Zauberabkürzung. Stromsparend. Vor allem beim Film. Wobei man da ja eh nur 1 Watt braucht…Wir klettern dann auf 950 Meter zum weiten Feld des bewegten Lichts, lassen uns von genialen Lichtmomenten überraschen. Zum Ende geht uns dann ein Licht auf: Es ist Kunst! Prozesshaft, mit viel Geschaffte, also einem Schaffensprozess. Aber Kunst. Damit schließen wir. Und man kann es gar nicht fassen.

Das versteht mal wieder keiner. Deswegen gibt’s nur eins: Ab auf die Ohren damit! Viel Spaß bei der (meines Erachtens) spannendsten Folge so far.

Apropos so far. Nämlich so far enough. Ich werde verreisen, das heißt bis Juni gibt’s dann keine Kaffeesätze mehr. Aber das erzähle ich euch noch mal genauer im fuluminanten Staffelfinale. Das heißt: Der kleinen Abschiedsfolge bei Espresso. Ich gehe mit dem Versprechen: Es wird alles noch viel besser!

Hier noch die Shownotes:

Spirit Of Light*

Oststadt Theater Mannheim

Taeter Theater Heidelberg

Bernarda Albas Haus Theaterstück

LED:  Wikipedia; Halbleiterdiode bei LEIFI Physik. Zuerst das Grundwissen und hier die Herleitung der LED Funktionsweise per Versuch. Auch nochmal unter dem Tab “Versuche” aufgeschlüsselt.

Farbwiedergabeindex Wikipedia

*Ist ein bisschen 90s. Wird aber demnächst neu aufgelegt!

KFS 003: Sein wollen wie man ist und noch ganz anderes Theater mit Aliki Horlacher

Die dritte Episode der Kaffeesätze, also mindestens die drittbeste! Zu Besuch auf einen Kaffee heute: Aliki Horlacher, mit der ich immer wieder sehr gerne über die Schauspielerei und das Theater philosophiere. Zunächst: Ganz wichtig! Die liebe Aliki ist Mitwirkende bei diesem Film beim 99FireFilmsAward. “Zeitlos” hat es unter die besten 99 Filme geschafft und nimmt deshalb am Publikumsvoting teil – Moment! Publikum? Voting? Da seid ihr gemeint! Schenkt “Zeitlos” all eure Stimmen! Bis Montag, 10.2., 13:00 Uhr habt ihr Zeit!

Danach hört ihr euch die Kaffeesätze an. Mit Aliki will ich den Einstieg ins Thema Schauspiel wagen, nach zwei sehr musiklastigen Folgen. Falls ihr das tut, werdet ihr erfahren was Schauspielfieber warum verursacht. Zu Beginn begehen wir den Weg von der ersten Probe zum Stück und notieren, dass Text lernen nicht alles ist. Wir erzählen tolle Geschichten mit und vom Theater und erklären wie. Filme bedienen sich bei Theaterelementen und trotzdem ist dort alles irgendwie anders. Apropos Filme: Wir reden vom Einstieg in die Indie Film Szene und von ganz tollen, kleinen Projekten. Weil: Man muss ja irgendwo anfangen, wie die Kaffeesätzen, deren Kaffee heute aus dem Mutterland des schwarzen Goldes herabsteigt: Äthiopien. Ein Gedicht, Stoff für ein Drama…Wo war ich? Achja, Film und Theater: Beide Kunstformen machen Entwicklung durch und steuern irgendwo hin. Wir lassen uns nicht verrückt machen, trinken Kaffee, diskutieren über DIE SCHEISSIDEE und genießen Anerkennung.

Wer jetzt irgendeine dieser Anspielungen nicht verstanden hat, hört sich am Besten die dritte Folge der Kaffeesätze: Kunst Kultur Koffein (der Podcast mit der Alliteration im Titel) an!

Diese Folge wurde am Dienstag aufgezeichnet – da war der Erfolg von “Zeitlos” noch nicht abzusehen. Achja: VOTEN! Außerdem ein dickes Sorry, dass ihr so lange auf die neue Folge habt warten müssen. In zwei Wochen kommt aber schon die nächste!

Der Gast: Aliki Horlacher. Ohne Social Links, dafür mit einem Video beim 99FireFilmsAward. Und Creepcomb.

 

Hier noch die Shownotes:

Creepcomb Indie Horrorfilm

Deutsches Theater Berlin: Lenz, das angesprochene Stück von Dings, Büchner.

House Of Cards, Die komplette erste Season (Affiliate Link, siehe Unterstützen)

Die Orestie: Das Stück

Zur Inszenierung in Oberhause: Der angesprochene Artikel ist (leider) nicht online verfügbar, ich muss daher auf die Dienstagsausgabe der Süddeutschen Zeitung dieser Woche (4.2.14) verweisen. In dieser Kritik wird der Artikel aber angesprochen und die Inszenierung besprochen.

Der Kaffee

Äthiopien: Land des Kaffees (mit Erntevideo)

Ernst Busch Schauspielschule in Berlin

 

KFS 002: Neuland und andere Theorien mit Nico Cicalone

(Hinweis, 7.1.14: Die Kapitelmarken in den Datei Metainfos stimmen zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht. Außerdem werden sie im Player nicht richtig angezeigt. Beides wird schnellstmöglich gefixt.)

Aus einer mittelschweren Klangkatastrophe habe ich händisch noch etwas eine annehmbare Podcast-Folge aus dem Stein gemeißelt. Fragmentartig ist noch zu erahnen, welcher Murks mir da auf die Festplatte gerutscht ist. Der Content aber ist, glaube ich, die Mühe wert gewesen. Diese Folge taugt aufgrund dessen aber gut als Beispiel dafür, warum ich gerne auf die Bearbeitung vom Audio der Kaffeesätze verzichte: Je weniger du bearbeitest, desto natürlicher klingt das Ergebnis. Logisch, irgendwie. Und umso besser könnt ihr, werte Hörer, dem Ganzen folgen. Wenn euch also diesmal etwas sehr seltsam oder krude vorkommt: Das sind die Versuche aus einem unhörbaren Hall-Effekt-Opfer ein semiprofessionelles bis amateurhaftes Gespräch zu klöppeln. Es ist, hoffe ich, gelungen. Wichtig bei dieser Folge sind eure Reaktionen! Was denkt ihr über die Fragen, die wir uns gestellt haben? Liegen wir irgendwo, eurer Meinung nach, vollkommen verkehrt? Was habt ihr schon gesehen, gelesen, erfahren im Zusammenhang mit Web und Kunst? Und, was wohl am spannendsten ist: Gibt es Webkunst? Und wenn ja: Wie sieht sie aus? Ich freue mich auf Kommentare und Debattenbeiträge! Das Zusammenspiel zwischen Kunst und Internet wird uns durch die ganzen Kaffeesätze begleiten. Aber, was erwartet euch denn nun? Read More

KFS001: Kaffesätze mit Manuel Künzig

Es poppt, es übersteuert, es rauscht ein wenig. Da gibt es noch ÄHMs und die Vorbereitung lässt zu wünschen übrig. Aber die erste unter Schweiß und Mühen erstellte Folge der Kaffeesätze wird nun feierlich mit Hängen und Brechen rausgehauen! Und es werden noch viele, viele Folgen folgen, denn so unausgegoren kann man das ja nicht stehen lassen.

Ich hoffe ihr habt Spaß dabei (wir hatten ihn auf jeden Fall. Sehr!), wenn ich mit Manuel Künzig, der den formschönen Jingle komponiert hat, über die politischen Dimensionen von frühkindlicher Erziehung und Gitarren zu Weihnachten spreche. Über Intrigen und künstlerischen Klatsch und von wem sich Iron Maiden inspirieren lassen. Wir wachen dann nachts schweißgebadet auf und haben Gedanken wie Melodien. Der Kaffee kommt aus Kolumbien und lässt sich schwer beschreiben. Aber Partybands sind immer gefragt, vor allem auf Facebook. Facebook verändert sowieso alles und MC Fitti kennt man ja auch eigentlich nur wegen den Stickern. Extrem interessant wird es dann bei den Hits des Jahres 2013. Zwischendurch wird herzhaft und rauschend ins Mikro gelacht. Und furchtbare Ausdrücke. Und zwischendurch Dialekt, Umgangssprache und schschs.

Wer diese ganzen Anspielungen nicht versteht hört sich verdammt nochmal die erste Folge der Kaffeesätze an!

Man beachte die Kapitelmarken: Es gibt ein Gewinnspiel! Neue Podcasts leiden darunter, dass sie meist ins große, weite Nichts hinein senden. Das ist hier zwar nicht ganz so, aber zur Steigerung der Bekanntheit soll dieses Gewinnspiel beitragen. Die Teilnahme ist ganz einfach… Read More